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KULTURPROGRAMM JULI

Fr., 03.07.15, 21:00 Uhr

Humana - Leben in Berlin

Die Schmusetiersoap

21:00 Uhr, Folge 116: 'Kannst du den Müll mit runternehmen, Kevin?'
22:00 Uhr, Folge 117: 'Ich ruf' dich an, Viviene!' - Premiere!

Anschliessend Schmusetiercasting!

Die Protagonisten sind original Humana Schmusetiere. Sie wurden geliebt. Sie wurden weggegeben. Sie wurden für einen Euro an Andreas Walter verkauft.
Die Zuschauer sitzen und stehen vor einem erleuchteten Kasten. Kein Fernseher, sondern Bühne der monatlichen Second-Hand-Schmusetier-Soap: Humana - Leben in Berlin.
Gezeigt wird ein dreissigminütiger Einblick in das Alltagsleben halbjunger Berliner. Neben Ralf, einem Stoffschwein, streiten und lieben sich Gabi, Jenni, Guido und andere Berliner Igel, Hasen und Hunde in einem Umzugskarton. Die Kulissen sind Dias von Berliner Cafés, Straßen und Wohnzimmern.
Eintritt frei, Spenden erbeten
www.interpicnic.de

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Sa., 04.07.15, 20:30 Uhr

Lesung

Hagemeister hat das Heft in der Hand!

C. Hagemeister und die Schauspielerin Necla Kaya lesen unter den Anfeuerungsrufen der Redakteure Thomas Goldstrasz und Nick Grindell sowie des Setzers Roger Frank aus der ersten Nummer der Literaturzeitschrift Hagemeister’s Heft; anschließend Party mit dem Impressionisten-DJ-Team.

HAGEMEISTER’S HEFT ist eine halbjährlich erscheinende Literaturzeitschrift mit Geschichten über Arbeit und ihre Vermeidung von C. Hagemeister. Redakteure sind der Linguist Thomas Goldstrasz und der Übersetzer Nick Grindell, für die Gestaltung ist der Künstler und Grafiker Roger Frank verantwortlich.
Passend zu Hagemeisters platzsparender Kleinst-Epik sowie der ihr inhärenten arbeitskritischen Haltung umfasst das Heft lediglich acht Seiten. Als echtes Groschenheft ist es zum symbolischen Stückpreis von 10 Cent zu haben.
Die erste Nummer beinhaltet acht Minigeschichten, deren Held mit der Arbeit hadert und günstigstenfalls Strategien findet, ihr, zumindest momentweise, zu entfliehen: durch Eskapismus, Blaumachen oder Bummelei.
C. Hagemeister, geboren 1968, aufgewachsen in Berlin, hat in wechselnden Berufen gearbeitet und ist zurzeit Aushilfs-Programmassistent für Verkehrsfunk; daneben hat er Kurz- und Kürzestprosa veröffentlicht.

© promo

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Fr., 17.07.15, 20:30 Uhr

Dimitrij Wall liest aus seinem Roman 'Gott will uns tot sehen'

Da saßen wir, aufgemischte Aussiedlerkinder mit blutigen Nasen und geschwollenen Lippen, auf einem Bordstein, im matten Bielefeld, tausende Kilometer westlich des Urals, der Felsenmauer, hinter der wir nie hätten hervorkommen sollen. Aber wir waren weiter gekommen als die Truppen Dschingis Khans.

Dimitrij Wall erzählt vom Rand der Gesellschaft, vom Kampf gegen die Machtlosigkeit und vom Sinn des Träumens. Er erzählt von der Welt, in der wir alle leben und die wir doch so unterschiedlich wahrnehmen. Eine Welt, in der zwei Brüdern der Einlass zum Schulfasching verwehrt wird, weil ihnen das Eintrittsgeld fehlt und der ältere auf die Frage "Ist eine Mark viel?" des jüngeren antworten muss: "Ja, eine Mark ist viel." Eine Welt, in der du ein Handy für einen Euro bekommst, die guten Gespräche aber unerreichbar scheinen.

Dimitrij Wall wurde 1986 in Kasachstan in der ehemaligen Sowjetunion geboren. Nach seinem Hauptschulabschluss besuchte er zunächst die höhere Handelsschule, um dann an der Fachoberschule für Wirtschaft sein Fachabitur nachzuholen. Nach dem Abbruch des Studiums der Wirtschaftspädagogik zog es ihn nach Berlin, wo er heute Journalismus & Unternehmenskommunikation an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft studiert. Während seines Studiums arbeitet Dimitrij Wall journalistisch und ist freier Autor beim Vice Magazin.

Dimitrij Walls Erstlingsroman „Gott will uns tot sehen“ erschien im März 2015. Der in Berlin lebende Autor schildert darin die – teilweise autobiografisch inspirierten – Erfahrungen des jungen Deutschrussen Dimitri, der nach seinem Hauptschulabschluss ins Nichtstun abzurutschen droht. Nach dem x-ten Disput mit seinem Vater sucht Dimitri sich einen Job und macht dabei auf durchaus schmerzhafte Weise Bekanntschaft mit dem Alltag Hunderttausender in Deutschland Beschäftigter: Er schuftet monatelang für einen Hungerlohn in Fabriken. In seiner Freizeit kifft und trinkt er mit seinen Jungs oder führt seine Freundin aus, aber der dröge Alltag beginnt den jungen Mann mehr und mehr zu deprimieren. Dimitri schmeißt sich in einen Anzug und besorgt sich eine Ausbildungsstelle bei einem Mobilfunkanbieter. Doch auch diese Arbeitswelt ist verlogen. Ein starkes Debüt, das die Wirklichkeit vieler Menschen in unserem Land abbildet.

https://www.luebbe.de/eichborn/buecher/sonstige-belletristik/
gott-will-uns-tot-sehen/id_2776160

© Olivier Favre

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Do., 23.07.15, 20:30 Uhr

Buchpremiere | Lesung und Gespräch
Der Literarische Salon Britta Gansebohm

Marko Martin liest aus seinem druckfrischen Buch "Madiba Days. Eine südafrikanische Reise" (Wehrhahn Verlag, 2015)

1990 bedeutete nicht nur für Deutschland eine Zäsur. Mit der Freilassung Nelson Mandelas begann auch das Ende der anachronistischen Apartheid in Südafrika. Marko Martin hat das Land seither oft besucht, doch ist auf seiner jüngsten Reise plötzlich alles anders. In der Nacht des 5. Dezember 2013 erreicht ihn in Kapstadt die Nachricht vom Tod des legendären Freiheitskämpfers. Alles Gesehene und Erinnerte erhält damit eine zusätzliche Grundierung: Wieviel Vergangenheit steckt in der Gegenwart, welches Sprechen darüber ist möglich? In Johannesburg und Pretoria, bei Begegnungen in Townships und auf einer ehemaligen geheimen ANC-Farm spürt Martins literarisches Tagebuch Mandelas Lebensleistung nach, über die »Versöhnung zwischen schwarz und weiß« hinaus: Ein Freiheitsstreben ohne ideologische Hybris, ein Insistieren auf demokratische Institutionen. Sind Revolutionäre also doch nicht immer zum Scheitern verurteilt? Martin, einst als Kriegsdienstverweigerer aus der DDR ausgereist, stellt sich dieser Frage und würdigt auch den Anteil von Mandelas zahlreichen jüdischen Kampfgefährten. Gleichzeitig gemahnt ihn die abgeschottete Welt der hiesigen Buren an die eigene Kindheit. Seine assoziierenden Aufzeichnungen werden damit auch zu einem Stück Erinnerungsliteratur: Da sind etwa die Eltern, deren Mitgliedschaft bei den Zeugen Jehovas vor realsozialistischer Indoktrination schützte und dennoch geistig beengte – bis schließlich die ganze Familie der Sekte und dem Staat Adieu sagte.
Am Schluss dieser episodenreichen, mit Präzision und Verve erzählten Reise findet sich der Autor in der quirligen Welt von Mandelas politischen Enkeln wieder – NGO- und Gay-Aktivisten, die nun der Geißel der Homophobie den Kampf ansagen, das Subversive des Eros dabei nicht vergessend. Marko Martins »Madiba-Days« ist ein Hohelied auf das Vermischte und die Chance, sich neue Erfahrungswelten zu erobern – immer wieder aufs Neue.
Marko Martin, Jahrgang 1970, lebt als Schriftsteller in Berlin. In der Anderen Bibliothek erschienen seine Erzählbände »Schlafende Hunde« (2009) und »Die Nacht von San Salvador« (2013), im Wehrhahn Verlag die Essaybände »Kosmos Tel Aviv« (2012) und »Treffpunkt '89« (2014).

Eine Veranstaltung im Rahmen des gemeinnützigen Vereins "Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V." Weitere Informationen unter:
Platzreservierungen: britta.gansebohm@salonkultur.de oder telefonisch unter 0175 - 52 70 777. 

Weitere Informationen unter: www.salonkultur.de
und auf
Facebook: Der Literarische Salon - das Original

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M
o., 27.07.15, 20:30 Uhr

Harald - Budde - Filmreihe
experimentell-autobiographisch-poetisch-authentisch-surreal
http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Budde



© promo

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Do., 30.07.15, 21:00 Uhr

Kunst | Video

Directors Lounge - contemporary art and media

...präsentiert Positionen zeitgenössischer Videokunst

www.directorslounge.net



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KULTURPROGRAMM AUGUST

Sa., 01.08.15, 20:30 Uhr

Notausgang | Improtheater

Zwei Menschen - zwei Leben. Zwei Geschichten aus zwei Blickwinkeln. Ein Gespräch, das zwei Schicksale verwebt - doch nur für einen Moment. In einem Herzschlag sind sie sich fremd, im nächsten teilen sie sich Gedanken und Gefühle, im nächsten bleibt nur die Erinnerung.
Die Gruppe Notausgang präsentiert ihr Langformat "Notausgang: ZWEI". Sie als Zuschauer entscheiden sich für zwei Charaktere, die aufeinander treffen sollen und können danach zwei einzigartigen und einmaligen Lebensgeschichten aktiv mitgestalten. Dramatik, Witz und die typisch notausgänglerische Leichtigkeit komponieren dabei Geschichten wie aus dem wahren Leben.
Notausgang - Wer uns kennt, braucht nichts anderes.

https://www.facebook.com/notausgang.improtheater
http://www.notausgang-berlin.de


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Do., 13.08.15, 20:30 Uhr

Buchpremiere

Heimo Schwilk liest über Rilke
Lesung & Gespräch, Moderation: Britta Gansebohm
Platzreservierungen: britta.gansebohm@salonkultur.de, telefonisch unter 0175 - 52 70 777
Weitere Informationen unter:
www.salonkultur.de
und auf
Facebook: Der Literarische Salon - das Original

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Fr., 14.08.15, 20:30 Uhr
Lesung | Buchpremiere

Karsten Lampe:Erkläranlage  -  Die Wahrheit über Wahrheit
Nachrichtenmagazine versprechen gerne die ungefilterte Wahrheit. E-kel-haft! Als wäre es nicht so schon schlimm genug, Tag für Tag durch die blickdichten, brackwasserigen Moderlande des Alltags waten zu müssen. Wir brauchen Filter! Wir brauchen Eimer und Schäufelchen, denn am Ende muss doch auch der klügste aller Schisse artgerecht beseitigt werden.
Egal ob Politik oder Kennenlernspiele auf Hochzeiten, als menschliche Erkläranlage sortiert Kabarettist und Poetry Slammer Karsten Lampe die Bröckchen modernen Seins. Das Ergebnis ist nicht unbedingt die Wahrheit, aber es lässt sich in jedem Fall besser schlucken.

„Manchmal sind seine Texte so wahr, dass es wehtut.“ - ZDF Kultur

Homepage Karsten Lampe



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Mo., 24.08.15, 20:30 Uhr

Harald - Budde - Filmreihe
experimentell-autobiographisch-poetisch-authentisch-surreal
http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Budde



© promo

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KULTURPROGRAMM SEPTEMBER

Do., 03.09.15, 20:15 Uhr

Lesebühne OWUL
Bei OWUL werden nicht einfach nur Texte runter gelesen!
Jeden 1. Donnerstag im Monat wird auch musiziert, gequatscht, improvisiert (das OWULrakel beantwortet ALLE Fragen!), es gibt einen Jahresrückblick (ja, monatlich!!!) und einen Jahresausblick. Ach ja und multimedial is auch, schließlich sitzen wir in einem Kino und haben eine Leinwand hinter uns

Standardausstattung: Marien Loha (Waschbär im Schlafrock), Matthias Niklas (Doubt Out Loud) und Thomas Manegold (Der Schläfer in der Stadt)
Stargast heute: Günther Stolarz!

OWUL steht für “Ohne Wenn und Laber
www.owul.wordpress.com
 &  OWUL auf facebook


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Do., 10.09.15, 20:30 Uhr

Lesung und Gespräch

LiteraturMagnet

Thema des Abends: "One-Night-Stands", Gespräch und Lesung, Moderation: Jörg Sundermeier und Jorghi Poll
Sarah Schmidt, Autorin des Verbrecher Verlags, wird u.a. aus "Bad Dates" lesen und Hanno Millesi von der Edition Atelier u.a. aus seiner Textlicht-Novelle "Venusatmosphäre".

LiteraturMagnet ist eine gemeinsame Lesereihe der Edition Atelier (Wien) und des Verbrecher Verlags (Berlin), unterstützt vom Österreichischen Kulturforum Berlin.

www.verbrecherverlag.de

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Fr., 18.09.15, 21:00 Uhr

Humana - Leben in Berlin

Die Schmusetiersoap

21:00 Uhr, Folge 117: 'Ich ruf' dich an, Viviene!'
22:00 Uhr, Folge 118: - Premiere!

Anschliessend Schmusetiercasting!

Die Protagonisten sind original Humana Schmusetiere. Sie wurden geliebt. Sie wurden weggegeben. Sie wurden für einen Euro an Andreas Walter verkauft.
Die Zuschauer sitzen und stehen vor einem erleuchteten Kasten. Kein Fernseher, sondern Bühne der monatlichen Second-Hand-Schmusetier-Soap: Humana - Leben in Berlin.
Gezeigt wird ein dreissigminütiger Einblick in das Alltagsleben halbjunger Berliner. Neben Ralf, einem Stoffschwein, streiten und lieben sich Gabi, Jenni, Guido und andere Berliner Igel, Hasen und Hunde in einem Umzugskarton. Die Kulissen sind Dias von Berliner Cafés, Straßen und Wohnzimmern.
Eintritt frei, Spenden erbeten
www.interpicnic.de

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Mo., 21.09.15, 20:00 Uhr
Freihafen - offene Lesebühne
Textforum - ein Abend für Gedichte und Geschichten.
Willkommen sind alle, die selber gerne schreiben und lesen, die einfach zuhören oder sich über die Texte austauschen möchten.
Jeder Abend steht unter einem Motto. Die Texte sollen sich locker darauf beziehen. Die Lesezeit liegt bei maximal 10 Minuten. Vor und nach der Lesung ist Zeit und Raum für anregende Gespräche in gemütlicher Atmosphäre.
Thema heute: 'Ganz nebenbei'

http://www.tintenschiff.de/Freihafen.html



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Do., 24.09.15, 21:00 Uhr

Kunst | Video

Directors Lounge - contemporary art and media

...präsentiert Positionen zeitgenössischer Videokunst

www.directorslounge.net



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Mo., 28.09.15, 20:30 Uhr

Harald - Budde - Filmreihe
experimentell-autobiographisch-poetisch-authentisch-surreal
http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Budde



© promo

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