Vsual
Profil
Kulturprogramm
Kinoprogramm Z-inema
Geschichte & Namen
Künstler & Partner
Rent a cinema
Cocktailkarte

KULTURPROGRAMM JUNI 2016


Do., 30.06.16, 21:00 Uhr

Kunst | Video

Directors Lounge - contemporary art and media

Peter Bo Rappmund, Teresa Delgado & Jacob Kirchheim, Laura Kraning
Urban Research Special: Topophilia - landscapes and harbours


mehr Info unter: https://www.facebook.com/events/537092516482382/

www.directorslounge.net

Veranstalter: Klaus W. Eisenlohr, Berlin

*

*

nach oben

*

*

*

KULTURPROGRAMM JULI 2016

*

*

Fr., 15.07.16, 20:00 Uhr, szenische Lesung: das kleine glück

Mo., 18.07.16, 20:30 Uhr: Harald - Budde - Filmreihe

Do., 21.07.16, 20:30 Uhr: Der Literarische Salon

Do., 28.07.16, 21:00 Uhr: Directors Lounge


*

*
Fr., 15.07.16, 20:00 Uhr

das kleine glück

-Sommerlesung mit Berliner Studierenden-
Erneut laden Berliner Studierende zu einer literarischen Fahrt rund um den Globus. Bereits seit 2004 veranstaltet Schauspieler Sebastian Zett diese Art von Lesungen, die jährlich an verschiedenen Orten stattfinden. Auch das diesjährige Programm wird vom Basiskurs Schauspiel bestritten - nach der Devise 'Ich lese aus meinem Lieblingsbuch' haben die Studierenden Texte ausgewählt, die ihnen wichtig sind. So reicht die Bandbreite von der Kurzgeschichte bis zum Monolog, vom Gedicht bis zum Brief. Garniert wird das Ganze mit ein wenig Musik. (Dauer: ca. 90 min.)

Sebastian Zett ist Schauspieler, Regisseur und Coach. Er gründete 2004 das Berliner lux-Theater, das er zehn Jahre lang leitete. Bis heute arbeitet er mit jungen Erwachsenen, gibt Schauspielunterricht und führt Regie. Der Basiskurs Schauspiel ist ein Grundlagenkurs und läuft seit April 2016.
Um den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, erste Bühnenerfahrungen zu sammeln, wird der Kurs traditionell mit einer Lesung abgeschlossen.

www.sebastianzett.com

foto © promo
Veranstalter: Sebastian Zett, Berlin

*

*

Mo., 18.07.16, 20:30 Uhr

Harald - Budde - Filmreihe

"Oblomows Urteil" (D 2016, Experimentalfim, R: Harald Budde)
experimentell-autobiographisch-poetisch-authentisch-surreal

http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Budde

Foto © promo
Veranstalter: Harald Budde, Berlin

*

*

Do., 21.07.16, 20:30 Uhr

DER LITERARISCHE SALON Britta Gansebohm lädt ein zur Lesung:
Heimkinder in Ost und West – Rabenliebe & Kieselweg
Peter Wawerzinek
und Manfred Niepel in Lesung & Gespräch
Moderation: Britta Gansebohm

Peter Wawerzinek, geboren 1954 in Rostock, aufgewachsen in Kinderheimen der DDR, liest aus seinem preisgekrönten Roman „Rabenliebe“.

Manfred Niepel, geboren 1955 bei Heidelberg, aufgewachsen in Kinderheimen der BRD, liest aus seinem Roman-Manuskript „Kieselweg“.

Unzählige Heimkinder wurden in den frühen Jahren der Bundesrepublik sowie in der DDR gedemütigt, geprügelt, misshandelt, ausgebeutet und missbraucht.

Heimkinder in Ost und West waren „im beschriebenen Zeitraum den Erziehern total ausgeliefert, der Alltag extrem reglementiert, die eingesetzten Erzieher gingen in der Regel lieblos mit den Kindern um. Drakonische Bestrafungsaktionen, Schläge und auch sexuelle Übergriffe waren an der Tagesordnung.“ Frankfurter Rundschau vom 6. Aug. 2011 über den Abschlussbericht des Berliner Abgeordnetenhauses zur „Heimerziehung in Berlin - West 1945 - 1975, Ost 1945 -1989“

Peter Wawerzinek & Manfred Niepel sind zur gleichen Zeit gegen Ende der 50er und in den 60-ern Jahren in deutschen Kinderheimen aufgewachsen – nur in verschiedenen Staaten. Heimmitarbeiter in Ost und West waren in dieser Zeit zumeist ohne jegliche Ausbildung. Kinder mussten häufig die Heime wechseln. Statt Hausaufgaben zu erledigen, wurden Heimkinder oft zur Arbeit oder sinnlosen Tätigkeit gezwungen.
Peter Wawerzinek erzählt in seinem Roman „Rabenliebe“ von einem Heimleiter, der die Kinder dazu zwingt, Kieselsteine weiß anzupinseln und den Rasen mit der Schere zu schneiden. Er erzählt von Schwestern, die ihn im Gitterbett festbinden und beschreibt wie der Junge erst spät das Sprechen lernt und wie er als sprachloses Kind – vor lauter Einsamkeit - mit den Bäumen kommuniziert und die Laute der Vögel perfekt nachzuahmen versteht:
In der Nacht steht der Wald an meinem Bett. Nächtliche Bäume reden auf mich ein. Wir sind vom Wind Bestäubte, wir haben wie du keinen Vater und keine Mutter nicht. Wir schütteln und wir rütteln uns dir zur Freude. Fledermäuse wohnen in unseren Armen. Wir wollen Freund dir sein.“
Manfred Niepel erzählt in seinem autobiographisch inspirierten Roman-Manuskript „Kieselweg“ vom Aufwachsen des kleinen Helms Birkenbluth in verschiedenen Kinderheimen der ehemaligen BRD. In einer Szene beschreibt Manfred Niepel wie der Protagonist bei einem Tausendmeterlauf auf einer steinigen Bahn barfuß läuft und sich dabei die Füße blutig aufreißt, weil er sich keine Turnschuhe leisten konnte.

Beide – sowohl Peter Wawerzinek als auch Manfred Niepel – erzählen von einer Kindheit ohne Familie, Liebe und Geborgenheit. Beide erzählen aber auch davon, wie Heimkinder durch das Aufwachsen im Kollektiv eine soziale Intelligenz entwickeln. Sie haben gelernt sich in Gruppen zu behaupten. Daher können sich Heimkinder oftmals besser in Gruppenstrukturen einfinden oder durchschauen Machtstrukturen in Gemeinschaften wesentlich schneller.
Was haben Heimkinder in dieser Zeit in Ost und West erlebt? Welche Erziehungsmethoden wurden im Nachkriegsdeutschland in den Kinderheimen angewandt ? Welche Unterschiede gab es in Ost und West? Wie sehen die gemeinsamen Erfahrungen aus? Was unterscheidet das Heimkind vom Familienkind? Welche Strategien haben Heimkinder gelernt, um sich in einer Gesellschaft der Familien zu behaupten? Weshalb wurden die menschenunwürdigen Lebensbedingungen vieler Heimkinder in Ost und West erst nach Jahrzehnten öffentlich bekannt? Was hat der "Runde Tisch Heimerziehung" als „Wiedergutmachung“ bis jetzt für die ehemaligen Heimkinder geleistet?
Diesen und weiteren Fragen sollen während der Veranstaltung nachgegangen werden. Peter Wawerzinek und Manfred Niepel haben sich vor 21 Jahren im Literarischen Salon kennen gelernt. „Der Literarische Salon“ von Britta Gansebohm ist ein Begegnungsort für Fragen der Gegenwartsliteratur, der Völkerverständigung und aktueller Gesellschaftsdebatten. Daher versteht sich dieser Abend auch als Einladung, herauszufinden, welche spannenden Bezüge sich ergeben, wenn zwei Künstler mit jeweils künstlerischen Mehrfachbegabungen - ehemalige Heimkinder aus Ost und West - aufeinandertreffen.

PETER WAWERZINEK
1954 in Rostock geboren, wichtigste Bücher: NIX, Moppel Schappiks Tätowierungen, Das Kind das ich war, Das Meer an sich ist weniger, Rabenliebe, Galiani Berlin, Schluckspecht, Ich Dylan Ich

MANFRED NIEPEL
1955 in Schopfheim bei Heidelberg geboren, lebt als freischaffender Maler, Musiker, Aktions- und Performancekünstler in Berlin.

Platzreservierungen werden gerne angenommen unter: britta.gansebohm@salonkultur.de oder telefonisch unter 0175-52 70 777 Weitere Informationen unter: www.salonkultur.de und
Facebook: Der Literarische Salon - das Original 

Eine Veranstaltung im Rahmen des gemeinnützigen Vereins "Freunde und Förderer des Literarischen Salons e.V.", Berlin

*

*

Do., 28.07.16, 21:00 Uhr

Kunst | Video

Directors Lounge - contemporary art and media

... präsentiert Positionen zeitgenössischer Videokunst

www.directorslounge.net

Veranstalter: Klaus W. Eisenlohr, Berlin

*

*

nach oben

*

*

*

VORSCHAU

*

*

Mo., 22.08.16, 20:30 Uhr

Harald - Budde - Filmreihe

"Romantica Magic (3.+4. Teil)" (D 2016, Experimentalfim, R: Harald Budde)
experimentell-autobiographisch-poetisch-authentisch-surreal

http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Budde

Foto © promo
Veranstalter: Harald Budde, Berlin

*

*

Do., 01.09.16, 20:15 Uhr

Lesebühne OWUL

Bei OWUL werden nicht einfach nur Texte runter gelesen!
Jeden 1. Donnerstag im Monat wird auch musiziert, gequatscht, improvisiert (das OWULrakel beantwortet ALLE Fragen!), es gibt einen Jahresrückblick (ja, monatlich!!!) und einen Jahresausblick. Ach ja und multimedial is auch, schließlich sitzen wir in einem Kino und haben eine Leinwand hinter uns

Standardausstattung: Marien Loha (Waschbär im Schlafrock), Thomas Manegold (Der Schläfer in der Stadt) und
Dr. Bastian Mayerhofer (Baasztian)
Mit Stargästen!

OWUL steht für “Ohne Wenn und Laber
Eintritt frei!  - 
www.owul.wordpress.com
Die Veranstaltung auf facebook


Foto © promo
Veranstalter: Tom Manegold, Berlin

*

*

Sa., 03.09.16, 20:30 Uhr

Improtheater

NOTAUSGANG: Zwei

Zwei Menschen - zwei Leben. Zwei Geschichten aus zwei Blickwinkeln. Ein Gespräch, das zwei Schicksale verwebt - doch nur für einen Moment. In einem Herzschlag sind sie sich fremd, im nächsten teilen sie sich Gedanken und Gefühle, im nächsten bleibt nur die Erinnerung.
Die Gruppe Notausgang präsentiert ihr Langformat "Notausgang: ZWEI". Sie als Zuschauer entscheiden sich für zwei Charaktere, die aufeinander treffen sollen und können danach zwei einzigartigen und einmaligen Lebensgeschichten aktiv mitgestalten. Dramatik, Witz und die typisch notausgänglerische Leichtigkeit komponieren dabei Geschichten wie aus dem wahren Leben.
Notausgang - Wer uns kennt, braucht nichts anderes.

https://www.facebook.com/events/1763838127230606/
https://www.facebook.com/notausgang.improtheater
http://www.notausgang-berlin.de



Veranstalter: Gruppe Notausgang, Berlin

*

*

Fr., 09.09.16, 20:30 Uhr
Lesung

Heiners Late Night mit Juston Buße und Samson und Gästen

"Herzlich Willkommen zur besten Late Night-Show!
Juston Buße und Samson laden ein zu einem herrlich unterhaltsamen Abend, es werden weltbewegende Themen aller Ausrichtung diskutiert, zusammen mit wechselnden Gästen, diese Gäste und die beiden Hosts werden euch Musik, Slam Poetry, Stand-Up-Comedy, Kabarett und allerlei Anderes präsentieren, auf dass ihr euch aufs Beste unterhalten fühlet!"
Mit Stargästen!

(Einlass: 20.15 Uhr)

Foto © promo
Veranstalter: Juston Buße
, Berlin

*

*

Mo., 12.09.16, 20:00 Uhr

Unterricht / Literatur

Über das Schreiben
Inspiration, Tipps & Tricks von Jesse Falzoi
In den USA hat das Studium „Creative Writing“ eine lange Tradition und wird an fast jeder Universität angeboten. Ich beschäftige mich seit sieben Jahren damit, habe solch ein Studium absolviert und die Vor- und Nachteile am eigenen Leib erfahren.
Talent lässt sich nicht lehren, aber Fleiß, und ein paar nützliche Kniffe, die dabei helfen können, Geschichten und Romane so zu überarbeiten, dass man sie bis zum Ende lesen muss und sie so schnell nicht vergisst. Darüber werde ich monatlich in der Z-Bar sprechen.
Thema im September: Was und wie Schriftsteller lesen
Kontakt: j.falzoi@gmx.de oder www.jessefalzoi.de
(Unkostenbeitrag 5 Euro / Abend)

*

*

Fr., 16.09.16, 21:00 Uhr

Trashtheater: Humana - Leben in Berlin

Die Schmusetiersoap

21:00 Uhr und 22:00 Uhr (Premierenfolge)
Anschliessend Schmusetiercasting!

Die Protagonisten sind original Humana Schmusetiere. Sie wurden geliebt. Sie wurden weggegeben. Sie wurden für einen Euro an Andreas Walter verkauft.
Die Zuschauer sitzen und stehen vor einem erleuchteten Kasten. Kein Fernseher, sondern Bühne der monatlichen Second-Hand-Schmusetier-Soap: Humana - Leben in Berlin.
Gezeigt wird ein dreissigminütiger Einblick in das Alltagsleben halbjunger Berliner. Neben Ralf, einem Stoffschwein, streiten und lieben sich Gabi, Jenni, Guido und andere Berliner Igel, Hasen und Hunde in einem Umzugskarton. Die Kulissen sind Dias von Berliner Cafés, Straßen und Wohnzimmern.
Eintritt frei, Spenden erbeten! FSK 21!
www.interpicnic.de

Veranstalter: Andreas Walter, Berlin

*

*

Mo., 19.09.16, 20:00 Uhr

Freihafen - offene Lesebühne
Textforum - ein Abend für Gedichte und Geschichten.
Willkommen sind alle, die selber gerne schreiben und lesen, die einfach zuhören oder sich über die Texte austauschen möchten.
Jeder Abend steht unter einem Motto. Die Texte sollen sich locker darauf beziehen. Die Lesezeit liegt bei maximal 10 Minuten. Vor und nach der Lesung ist Zeit und Raum für anregende Gespräche in gemütlicher Atmosphäre. Thema heute: 'Wird schon wieder!' - Eintritt frei!
http://www.tintenschiff.de/Freihafen.html




Veranstalter: Gruppe Tintenschiff, Berlin

*

*

Sa., 01.10.16, 20:30 Uhr

Leseshow

Die GIBT'S SCHON SHOW
die es auch schon gibt

Rebecca Niazi-Shahabi, Felicia Zeller und Marion Pfaus zu Gast bei RIGOLETTI

http://www.rigoletti.de/GIBTS_SCHON_SHOW.html

Veranstalterin: Marion Pfaus, Berlin

*

*

Sa., 29.10.16, 20:00 Uhr und

So., 30.10.16, 20:00 Uhr

Theater

Bella Noir – Zwei Zigaretten Demut
„Wenn du dich selbst suchst, musst du auch mit dem klar kommen, was du da eventuell findest. Also such dich nur dann, wenn du für die Entdeckung deiner selbst auch stark genug bist, und solange das nicht so ist, sei die beste Version von dir, die du dir vorstellen kannst.“
Das sagt Bella Noir, die Protagonistin von Dirk Bernemanns erstem Theaterstück. Inszeniert von Noelle Cartier von Dissel und mit Sarah Dorsel in der Hauptrolle.
Das Stück:
Was würden Miley Cyrus und Helene Fischer erzählen, wenn sie ehrlich wären? Würden sie sich trauen von Abgründen und Traurigkeiten zu erzählen. Bella Noir stellt sich im Rahmen ihrer Comebacktour erstmals wieder auf eine Bühne, erzählt, schockiert, öffnet sich und will zum ersten Mal in ihrem Leben ehrlich sein, zu sich und zu Euch, dem Publikum!
„Eine beschissene Kindheit kann doch zu etwas Gutem führen. Man kann lernen das Stillose abzulehnen.“ Und das tut Bella Noir in vollem Ausmaß. Madame Pervaise ist dabei ihre Lehrerin, ihre Mutterschwesterfreundin, die ihr früh – viel zu früh, beibringt auf was es ankommt, um als Frau Macht zu erlangen und sie auch ausspielen kann. Es folgt eine erfolgreiche und folgenschwere Karriere im „Showgeschäft“ und irgendwie bleibt eine ungute Melange aus Schmerz, moralischer Niedertracht und dem Nichtanerkennenwollen der Wahrheit zurück. Und am Ende doch der Wunsch nach Liebe!
Dirk Bernemann hat mit „Bella Noir- Zwei Zigaretten Demut“ ein Stück geschrieben, dass sich mit den Themenbereichen Sexismus, die emotionale Abstumpfung durch Tristesse im Alltag und der heutigen Kulturverwertung beschäftigt. Bella Noir ist eine moderne Femme Fatal, die mit ihrer Musik vielen Leuten Liebe schenkte und doch leer blieb.
Mehr Infos unter:
https://www.facebook.com/events/140345429714113/
Verbindliche Vorbestellungen (mit Angabe des Veranstaltungstages) bitte unter dirque@freenet.de


foto © promo

*

*

nach oben

*

*

*